Mein Kind

"Wenn es meinem Kind nicht gutgeht, geht es mir auch nicht gut. Ich mache mir so viele Sorgen!", sagte eine junge Mutter zu mir. Und das ist auch so. Kinder mit besonderen Bedürfnissen, starken Gefühlen, Kinder, deren Eltern sich trennen ... zeigen auf ihre eigene Weise, dass sie unglücklich sind. Sie haben zum Beispiel Bauchweh, sind aggressiv oder haben Schwierigkeiten mit Grenzen. 

Dazu kommt, dass bei vielen Kindern die Pubertät mittlerweile mit ca. 10 Jahren beginnt. Durch die Veränderungen kann es  zu Verunsicherung und Überforderung auf beiden Seiten kommen. Und dennoch: gemeinsam die Kindheit loszulassen und gleichzeitig in guter Beziehung zu sein, wünschen sich alle. 
 

Es geht also darum, eine Brücke zu schlagen, über die sie beide gehen können. Bei mir sind die Eltern (von Kindern bis 14 Jahren) daher aktiv in den Prozess eingebunden, unter anderem werden elterliche Ressourcen gestärkt, um eine lösungsorientierte Zusammenarbeit zu schaffen.  

Dabei schauen wir uns verschiedene Fragen an: Wie kann das Kind bei sich bleiben und daraus Stärke ziehen? Was für Ideen können gefunden werden, um mit den aktuellen Themen sicher und konfliktarm umzugehen? Was braucht es, um mit starken Gefühlen in die Balance zu kommen?... 


Wut und Aggression brechen aus. Sie schaden dem eigenen Kind und anderen Kindern. Es folgt eine subtile soziale Ausgrenzung. Keine Einladung zum Geburtstag...  Hier schauen wir, wie mit den starken Gefühlen umgegangen werden kann. Was kannst du gut?

Ich zocke lieber, als dass ich rausgehe. Für die Kinder sind die Medien ein Jahrmarkt der Möglichkeiten und ihr Spielplatz. Dass das ungesund ist, wissen auch die Kinder. Wir schauen uns an, wie andere Themen wieder mehr Platz finden können. 

Der Übertritt ist in vielen Familien ein Thema. Auch danach geht es weiter. Was macht dieser Leistungsdruck mit meinem Kind? Kinder berichten von Schlafproblemen, Angstsymptomen, einer großen Streitlust. Dahinter stehen starke Gefühle. Die wollen wir uns anschauen und sie in eine gute Richtung lenken lernen.  

Freundschaften zu schließen ist nicht immer leicht. Schnell wird man ausgeschlossen und ausgegrenzt, mitunter gemobbt. Auch wenn wir Eltern versuchen, zu unterstützen, führt es nicht zu einer Lösung. Lassen Sie uns gemeinsam auf das System schauen und Schritt für Schritt überlegen, was hilft.